Wissenschaftsmaterialismus, globale Umweltzerstörung und chronische Krankheiten – Teil 3

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In der Diskussion mit Blog-Lesern habe ich den Eindruck gewonnen, dass Teil 2 dieses Themas  die negativen Folgen des Materialismus in den Naturwissenschaften einseitig hervorhebt. In Teil 1 habe ich mich zwar um eine ausgewogene Darstellung bemüht, aber ich denke, dass es zum Verständnis hilfreich ist, wenn ich hier nochmals eine Zusammenfassung – allerdings aus etwas anderem Blickwinkel – gebe. Lassen Sie mich dazu mit einer Geschichte beginnen:

Der reichste Mann der Welt fuhr von London nach Frankfurt, um an der Hochzeit seines Sohnes teilzunehmen. Ein Abszess an der unteren Wirbelsäule konnte ihn nicht daran hindern, an der Hochzeit teilzunehmen und weiter seinen Geschäften nachzugehen. Zwei der besten Chirurgen Europas wurden herbeizitiert, um die Wunde zu öffnen und zu säubern. Jedoch – nichts half. Eine Sepsis breitete sich aus und der reichste Mann der Welt starb. Man schrieb das Jahr 1836 und Nathan Rothschild nutzte sein ganzer Reichtum nichts, da Antibiotika noch nicht erfunden waren. (Wilson: Die Rothschild Dynastie, S. 133)

Heute wäre die gleiche Erkrankung mit einem Breitband-Antibiotikum plus chirurgischer Versorgung eine Routineangelegenheit, der Patient wäre zu keinem Zeitpunkt gefährdet und könnte vollständig genesen – und zwar nicht nur der reichste Mann der Welt, sondern jeder, der heute mit einem ähnlichen Problem zum Arzt geht.

Dieses Beispiel zeigt schlaglichtartig, wieviel wir der modernen Medizin zu verdanken haben, die ihrerseits auf dem Boden der Naturwissenschaften steht.

Auch in allen anderen Aspekten des Lebens hat jeder von uns von der technologischen Anwendung der Naturwissenschaften mehr profitiert, als  Menschen zuvor durch wohlwollende Potentaten und deren Reformen:  Von der unglaublichen Produktivitätssteigerung der menschlichen Arbeit (Landwirtschaft – Nahrung, Kleidung, Gebrauchsgüter – Transport, Reisen – Automation) bis zur enormen Erweiterung des menschlichen Geistes (nahezu unbeschränkte Information, Daten-Nutzung u. Kommunikation für jedermann).

Diese Produktivitätssteigerung um zig-tausende Prozent gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter ist die Ursache für den Wohlstand des Großteils der Bevölkerung in den Industrienationen. Dadurch kann sich heute nicht nur ein Potentat, sondern praktisch jedermann die naturwissenschaftliche Technologie auch leisten:  Ein „kleiner“ Angestellter und seine Familie kann heute durch Internet und TV an einem Abend mehr erfahren, als die Fürsten des Mittelalters in ihrem Leben, er kann problemlos weitere und vor allem ungleich schnellere und bequemere Reisen unternehmen, seine Ernährung ist wesentlich hygienischer und abwechslungsreicher, seine Lebenserwartung ist weit höher und auch nach schweren Unfällen hat er eine gute Chance auf Überleben und gesundheitliche Wiederherstellung.

Vergleichen Sie das mal mit den Zuständen im Mittelalter! So gesehen, leben wir dank der technologischen Umsetzung der Naturwissenschaften in einem Paradies.

Allerdings hat dieses Paradies schwere Schattenseiten, die ich bereits ausführlich in Teil 1 – mehr noch  in Teil 2 – beschrieben  habe. Hier nur die Kurzfassung:

Die Naturwissenschaften haben uns aus dem Mittelalter geholt und den heutigen Lebensstandard sowie die  medizinische Sicherheit gebracht, die wir heute haben. ABER sie haben auch den militärisch-industriellen Rüstungs- u. Überwachungskomplex (NSA-Krake, wieder aktuelles atomares Wettrüsten), die Freisetzung (fast) ungeprüfter Genpflanzen-Populationen u. zigtausende vermeidbare Tote im Gesundheitssystem (Blockade aller nicht-materialistischen Erkenntnisse) hervorgebracht. UND in der Praxis hat sich die Naturwissenschaft IMMER von den jeweils Mächtigen kaufen und für ihre Zwecke einspannen lassen, ist also alles andere als unschuldig an der Ausplünderung, Umweltverseuchung und nahenden Klimakatastrophe dieses Planeten (und es ist keine Übertreibung, hier von einer kommenden Katastrophe zu sprechen – siehe Teil 2)

Ich habe in Teil 1 und 2 behauptet, dass die globalen Probleme, die durch den technologischen Machbarkeitswahn entstanden sind, mit dem Materialismus zusammenhängen, der den Naturwissenschaften zugrunde liegt. Außerdem habe ich den Materialismus der Naturwissenschaft mit dem Materialismus der Marxisten verglichen, die in den diversen „real sozialistischen“ Staaten immerhin ca. 100 Millionen Tote hinterlassen haben (vgl. „Schwarzbuch des Kommunismus“, sowie Teil 2) Wie komme ich zu der Aussage?

Wir müssen uns vor Augen halten, dass wir das einzige Wesen sind, das neben den Instinkten von einer zweiten Kraft gelenkt wird, die sehr viel stärker sein kann: Das ist unser Modell der Welt, das unser Bewusstsein mit Hilfe des neuronalen Netzwerks des Gehirns erschafft. Man nennt dies auch „Weltanschauung“ (wobei auch das scheinbare Fehlen einer solchen eine ist – nur eben beschränkt auf rein oberflächliche Dinge).

Unser inneres Weltmodell besteht niemals nur aus reinen Fakten, sondern immer auch aus zugeordneten Bewertungen. Die entscheidendste davon ist „wichtig“ und „unwichtig“ bzw. „bedeutend“ und „unbedeutend“. Die Fähigkeit, schnell zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden – sich einen „Überblick“ zu verschaffen ist z.B. ein wesentliches Kriterium eines guten Arztes und generell einer reifen Persönlichkeit.

Normalerweise sind für uns belebte Wesen in diesem Sinne weit wichtiger als Dinge. Sie werden wohl kaum ein Problem damit haben, ihr altes Auto zum Schrottplatz zu fahren – wohl aber damit, ihrer alten Katze eine Todesspritze zu geben. Noch unmöglicher wäre es Ihnen wahrscheinlich, Ihre alte Oma einzuschläfern (gesetzt den Fall, Sterbehilfe wäre legal).

Wenn aber diese natürliche Reaktion durch eine Weltanschauung kontrolliert wird, dass auch lebende Wesen und selbst Menschen „nichts weiter“ sind, als seelenlose, biochemische Maschinen, deren „Bewusstsein“ oder „Seele“ reine Folge der – von der Evolution gelieferten – Hard- und Software sind (des Gehirns und der neurologischen Prozesse, die es steuern), wenn also Wesen und Menschen auf ihre Materie, als reines „Ding“ reduziert werden, ändert sich alles.

Sollten Sie jetzt vor der Situation stehen, einem Wesen Schaden zufügen oder es töten zu müssen, werden Sie ihre natürlichen Hemmungen weitgehend verloren haben. Es wird Ihnen ganz einfach wesentlich  weniger ausmachen, Wesen oder auch Menschen „für einen übergeordneten Zweck“ zu opfern – denn sie sind ja nichts weiter als Dinge – sicherlich weit komplexere als solche technischer Natur, aber eben doch nichts anderes, als eine Art biochemisches „Gerät“.

Gibt es dafür einen Beweis? Nein, denn die Geschichte kann nicht mit mathematischen Beweisen erklärt werden, das ist unmöglich. Aber sie kann uns Zeichen und Hinweise liefern, aus denen wir unsere Schlüsse ziehen können. Und was würden Sie aus der Tatsache folgern, dass die Vorsitzenden von Parteien, die dezidiert auf dem „wissenschaftlichen Materialismus“  aufgebaut waren, der Lebewesen und Menschen GENAUSO wie oben beschrieben „erklärt“ – dass diese Vorsitzenden  ca. 20 Millionen  und bis zu 76 Millionen ihrer eigenen Landsleute umgebracht haben?  Ich spreche hier vom Stalin´schen Terror und vom Terror Mao`s. ( Hildermeier: Geschichte der Sowjetunion 1917–1991. S. 453 f; J.R. Rummel http://www.hawaii.edu/powerkills/20TH.HTM).

Niemand, der ehrlich zu sich selbst ist, kann das als Zufall abtun (wie bereits erwähnt, schreibt das  „Schwarzbuch Kommunismus“ von insgesamt 100 Mio Toten, nach anderen Forschern – J.R. Rummel – ist das sogar noch zuwenig)

Natürlich können auch die Folgen einer Weltanschauung, die auf pervertierter Religion beruht, furchtbar sein, denn die Bewertung der „anderen“ wird dann eben nicht durch eine materialistische Denkweise, sondern eine verzerrte Sicht von Gut und Böse auf das Niveau einer Sache (oder sogar darunter) herabgesetzt: Die Gräueltaten des Nationalsozialismus, der letztlich auf einer abstrusen, religionsartigen Verherrlichung der „arischen Rasse“ und des Nietzsche´schen  „Herrenmenschen“ beruht, gehören hier dazu, ebenso die meisten Kriege und alle Anschläge, die im Namen christlicher, islamischer oder sonstiger Ideale geführt wurden. Schließlich  kann auch reines Machtstreben in Verbindung  mit Geldgier genau denselben Effekt haben: Ich stufe andere auf Ding-Niveau ab, indem mir die Folgen meiner Bündnispolitik mit widerwärtigen Diktatoren/ durch meine Geheimdienste eingefädelte Staatsstreiche / Kriege „im Kampf gegen den Terror“ – indem mir das alles egal ist, Hauptsache der Dollar oder das Öl stimmt.

Ich führe das alles an, weil selbstverständlich klar ist, dass nicht nur der reine Materialismus schuld ist an allen Übeln dieser Welt.  Aber es ist dennoch auffällig, dass niemand mehr Opfer hervorgebracht hat, als diejenigen, die im Namen ihres Materialismus das Leben und den Menschen zu Dingen gemacht haben. Wie gesagt – ziehen Sie Ihre Schlüsse daraus selbst.

Das Beunruhigende bei der Sache ist nun, dass auch das Weltbild der Naturwissenschaften genau auf denselben materialistischen Grundlagen beruht, wie ich sie oben beschrieben habe. Das heißt, auch in der Sicht der Biowissenschaftler sind Lebewesen – auch der Mensch – „nichts weiter“ als biochemische Maschinen (siehe dazu ausführlich Teil 1).

Natürlich wäre es völlig abwegig, deshalb den Naturwissenschaftlern kriminelle Energien zu unterstellen oder gar Handlungen im Sinne Stalins oder Maos zuzutrauen – Wissenschaftler sind doch im Allgemeinen rational und objektiv. Aber auch sie können sich den – erwiesenermaßen lebensfeindlichen – Kräften des materialistischen Weltbildes nicht entziehen. Wieder gibt es auch hier keinen Beweis – aber liefert nicht der wissenschaftlich- technologische Machbarkeitswahn, der diesen Planeten ausplündert und an die Grenze seiner Belastbarkeit treibt, einen deutlichen Hinweis? (Ausführlicher dazu Teil 2)

Bestünden die wissenschaftlichen Entscheidungsgremien aus Menschen, die den unfassbaren Wert des Lebens auf diesem Planeten nicht nur  – vielleicht – privat, sondern vor allem aufgrund ihrer wissenschaftlichen Ausbildung erkennen – die Welt sähe mit Sicherheit anders aus.  Dazu müssten sie allerdings die Kräfte hinter Raum und  Zeit verstehen lernen, die das Leben erst ermöglichen (ausführlich zum BIOS bzw. morphogenetischen Feld: siehe Teil 1).

Die wichtigste Folge, die Sie hier wohl interessiert, ist die, dass dann die Befreiung der Bevölkerung der Industrienationen von den Geißeln der extrem zunehmenden Autoimmunerkrankungen, des Burnouts und der Depression und all´ ihrer Folge- und Begleiterkrankungen möglich wäre. Denn trotz zunehmender Lebenserwartung und rüstiger Senioren befinden wir uns in einer „Zeit der Plagen“, wie ich es in meinem Buch beschrieben habe – es gibt mit zunehmendem Lebensalter fast niemanden mehr, der nicht wenigstens ein chronisches Symptom bzw. eine chronische Erkrankung hat. Die Ursache liegt darin, dass die Schulmedizin aufgrund ihrer materialistischen Weltsicht außerstande ist, die Ursachen für diese Entwicklung zu erkennen: Esmog (vor allem WLAN und Handys), Schwermetalle, latente Radioaktivität, sowie Weichmacher und ihre Folgen für das menschliche Hormon- und Immunsystem.

Es wäre beispielsweise sehr einfach, WLAN und Handys mit dem QuintStick bzw. QuintFilm bereits ab Werk zu entstören und so dem Kunden zu liefern. In der Praxis ist es jedoch unmöglich, da die Schulmedizin die negativen Wirkungen des Esmogs auf das morphogenetische Feld – somit auf den ganzen Menschen – aufgrund ihrer materialistischen Dogmen komplett ignoriert und somit dem Gesetzgeber keinerlei Vorgaben zum Schutz des Geräteanwenders gibt. Damit ist es völlig legal, dass jeder Hersteller Geräte mit chronisch belastender, manchmal auch toxischer Wirkung verkauft.

Dies ist nur ein Beispiel von vielen (Details siehe mein Buch).

Insgesamt wären die Folgen einer Naturwissenschaft, die von den Fesseln ihres Materialismus befreit ist, für die ganze Lebenssphäre des Planeten von unschätzbarem Wert: Wissenschaftler würden dadurch gleichsam zu Anwälten des Biotops (anstatt es nur kalt zu benutzen, egal was rauskommt), sie hätten endlich das Motiv, wirklich aktiv zu werden: Indem sie beispielsweise endlich den nötigen politischen Druck aufbauen, der für wirksame, weltweite Klima-Kontrollmaßnahmen notwendig ist. Oder für wirksame Unterbindung weiterer, sinnloser Ausplünderung und Ressourcenverschwendung (siehe Teil 2). Wer sollte es tun, wenn nicht sie, die wirklich die Fakten kennen und dadurch die unverzichtbaren Ratgeber der Politiker sind?

Eine in diesem Sinne befreite Naturwissenschaft würde auch – paradoxerweise – zu einem neuen Verständnis der Materie vorstoßen, wie B. Heim es beschrieben hat (siehe Teil 2). Dies würde laut B.Heim den Weg öffnen, die Kernfusion zu beherrschen, die letztlich die einzige Möglichkeit für unsere Zivilisation sein wird, der Klimafalle durch eine Energiewirtschaft auf Erdölbasis zu entgehen (denn die derzeitige Atomkraft ist langfristig schlimmer, als das Problem).

Ich hoffe, ich konnte zeigen, dass es nicht um Ideologien, um irgendwelche –ismen geht. Um die zum Teil lebensbedrohlichen Probleme dieses Planeten lösen zu können, geht es einzig und allein darum, die Natur und das Leben weit besser zu verstehen als bisher. Dazu brauchen wir Naturwissenschaften und eine Medizin, die ihren lebensfeindlichen Materialismus überwunden haben.

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